Organisches Gleichgewicht

Dieses Blumenarrangement von Oscar Villela hat eine durchdachte Komposition, bei der Textur, Bewegung und organische Ausgewogenheit im Vordergrund stehen. „Ich habe mich vom Frühling als Jahreszeit der Erneuerung, Harmonie und Freude inspirieren lassen.“ In dem Arrangement sind Rosen, Anemonen, Matthiola, Tanacetum, Leucospermum, Leucadendron und Ranunkeln verarbeitet.
Geflochtene Form

Dieser Strauß von Saale Halla basiert auf einer Konstruktion aus Stahlgras. Der untere Teil hat eine klar definierte geflochtene Form, die auf einer schwarzen Draht-Hühnerdrahtstruktur basiert. „Von dieser geschlossenen und strukturierten Basis aus öffnet sich der Strauß nach oben, sodass die Blumen frei zur Geltung kommen können. Der obere Teil des Straußes schafft eine leichte, fächerartige und luftige Frühlingsstimmung. Der Gesamteindruck ist grafisch, mit dominanten, sich kreuzenden Bewegungen. Die Farbpalette basiert auf komplementärer Farbharmonie.“
Der Strauß enthält Asclepias „Beatrix“, Asclepias incarnata, Dianthus st Lege Marrone, Dianthus „Hypnose Extasis“, Gloriosa superba, Ornithogalum thyrsoides und Xanthorrhoea.
Luftiger Frühlingstropfen

Dieser luftige Frühlingsstrauß hat eine Tropfenform. Die Basis besteht aus gebleichten Federn, die zwischen gedrehten Zierdrähten befestigt und leicht miteinander verbunden sind. Saale Halla: „Diese Konstruktion lässt Raum, Bewegung und Luft auf natürliche Weise zwischen den Blumen strömen. Das Pflanzenmaterial ist eindeutig vom Frühling inspiriert, und die Farbpalette kombiniert sowohl komplementäre Farbharmonie als auch harmonische Tonverwandtschaft. Der Gesamteindruck des Straußes ist leicht, offen und ausdrucksstark.“
Verarbeitete Blumen und Pflanzen sind unter anderem: Anemone, Asparagus plumosus, Chaenomeles japonica, französische Tulpe (Belle du Monde, Batavia), Gloriosa superba, Oxypetalum, Ranunkel „Butterfly”, Rose (Ali, Crème de la Crème, Quicksand), Sandersonia, Viburnum.
Auge fürs Detail

Claudia Tararache hat eine Designsprache entwickelt, die sich durch raffinierte Handwerkskunst und Liebe zum Detail auszeichnet. „Ich fühle mich zu nuancierten Farbpaletten, greifbaren Oberflächen und Kontrasten zwischen Weichheit und Spannung hingezogen, wodurch jedes Material innerhalb einer zusammenhängenden Komposition seine eigene Stimme behält.“
Rhythmus und Textur

Diese charakteristischen Blumensträuße sind handgebundene Ausdrucksformen der Philosophie von Claudia Tararache: skulptural, aber natürlich, ausdrucksstark, aber kommerziell geeignet. „Durch Rhythmus, Textur und sorgfältig ausgewogene Farbkombinationen spiegelt jeder Strauß meine persönliche Identität als Designerin wider: durchdacht, greifbar und tief verbunden mit dem Charakter der Blumen.“
Emotion, Erinnerung, Präsenz

Für Claudia Tararache sind Blumen nicht nur Objekte der Schönheit: Sie transportieren Emotionen, Erinnerungen und Präsenz. „Mein Ansatz beim Blumendesign basiert auf der genauen Beobachtung natürlicher Materialien, wobei Textur, Farbe und Struktur zusammenwirken, um die emotionale Sprache eines Blumenstraußes zu formen.“