Rhythmus und Textur

Diese charakteristischen Blumensträuße sind handgebundene Ausdrucksformen der Philosophie von Claudia Tararache: skulptural, aber natürlich, ausdrucksstark, aber kommerziell geeignet. „Durch Rhythmus, Textur und sorgfältig ausgewogene Farbkombinationen spiegelt jeder Strauß meine persönliche Identität als Designerin wider: durchdacht, greifbar und tief verbunden mit dem Charakter der Blumen.“

Emotion, Erinnerung, Präsenz

Für Claudia Tararache sind Blumen nicht nur Objekte der Schönheit: Sie transportieren Emotionen, Erinnerungen und Präsenz. „Mein Ansatz beim Blumendesign basiert auf der genauen Beobachtung natürlicher Materialien, wobei Textur, Farbe und Struktur zusammenwirken, um die emotionale Sprache eines Blumenstraußes zu formen.“

Stabilität mit natürlicher Ausstrahlung

Für die Konstruktion der Blumensträuße verwendete Magdalena Kahlima Oasis-Aluminiumdraht. „Dieser bietet Präzision und Stabilität, während er gleichzeitig leicht und natürlich wirkt. Technische Elemente bleiben sichtbar und werden bewusst in das Gesamtdesign integriert.“

In diesem Strauß wurden unter anderem Astrantia „Star of Love”, Tulpen „Fra La Romaine”, Talinum paniculatum „Long John”, Myrica gale, Cornus alba „Sibirica” und Lisianthus verarbeitet.

Variation

Magdalena Kahlina hat diesen Strauß unter anderem mit Astrantia „Star of Love”, Dianthus „Hypnosis”, Ranunkel „Elegance Red”, Samenkapseln von Scabiosa stellata und Talinum paniculatum „Long John” zusammengestellt.

„Meine Blumensprache basiert auf einem Gleichgewicht zwischen klaren Formen und einem feinen Gespür für Pflanzenmaterial. Raum, Stille und die Beziehungen zwischen den Elementen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Einfachheit, Raffinesse und Respekt vor dem natürlichen Charakter von Blumen bilden die Grundlage meines kreativen Ansatzes.“

Emotion als Ausgangspunkt

Für Magdalena Kahlina ist ein Blumenstrauß nicht nur eine Form, sondern eine Möglichkeit, Emotionen durch Blumen zu vermitteln. „Ich habe diese Blumensträuße mit Gefühl als Ausgangspunkt kreiert. Die Emotionen sind subtil und zurückhaltend, aber in jedem Detail präsent. Blumen werden nicht als Dekoration behandelt, sondern als ausdrucksstarke Elemente, die jeweils durch Rhythmus, Linie, Textur und Raum ihren Beitrag leisten.“ Unter anderem wurden Tulpen „Double Price“, Muscari und Lisianthus „Botanic Blue“ in den Blumenstrauß eingearbeitet.

Dandelion Bouquet

Gábor Nagy fertigte einen lockeren, luftigen Strauß mit seiner Lieblingsblume, dem Löwenzahn, an. „Der mittlere Teil des Straußes besteht aus trockenem Blumenschaum in runder Form, den ich auf Karton geklebt habe. Ich habe die Oberfläche braun besprüht, mit Decoupage-Kleber bedeckt und mit roten Quinoasamen bestreut. Anschließend habe ich Spiegelplexiglaselemente darum herum geklebt. Ich habe einige Drähte hinzugefügt, die ich mit schwarzem Garn umwickelt habe. So konnte ich die Blumen viel einfacher um den Rahmen herum anordnen.“ Gábor verwendete unter anderem getrocknete Actinidia-Ranken, Clematis, Scabiosa, Ranunkel, Nerine, Sanguisorba und Löwenzahn für den Strauß.

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