Geschichteter Kontrast

Für dieses Arrangement wählte Krisztian Köver eine auffällige, senffarbene Keramikschale. Die Innenseite ist auf beiden Seiten mit einem Wollschal ausgekleidet, während die Blumen in zentral angeordnetem Steckschaum platziert sind. Lisianthus, Phalaenopsis, Cambria und Kalanchoe bilden den Kern des Designs, ergänzt durch subtile Details. Das Zusammenspiel von Keramik, Textilien und Blumenmaterial verleiht dem Werk eine taktile und vielschichtige Ausstrahlung.

Federrahmen

Dieser große Strauß wird von Krisztians Tochter Hanna gehalten und ist technisch auf einer Basis aus Drähten und Stäben aufgebaut. Die äußere Linie ist mit bemalten Federn verziert, die dem Arrangement einen markanten Rahmen verleihen. In dieser Konstruktion wurden Cymbidium, Lisianthus, Lilien, Viburnum und zusätzliche Materialien verarbeitet. Der Strauß ist nach der Spiraltechnik gebunden und kombiniert eine starke konstruktive Basis mit einer weichen, ausdrucksstarken Verarbeitung.

Luftig

Diese Komposition wurde für eine Hotellobby entworfen und spielt bewusst mit den Dimensionen des Raumes. Krisztian Köver arbeitete mit Cymbidium, Phalaenopsis und Viburnum als Hauptmaterialien. Die Leichtigkeit entsteht durch die Verwendung von Cornus-Zweigen und zwiebelartigen Blättern, die an dünnen Bambusstäben befestigt sind. In die transparente Vase sind Aluminiumdrahtspiralen eingearbeitet, wodurch das Arrangement nicht nur
optisch leicht bleibt, sondern auch durch die nachhaltige Materialauswahl besticht.

Frühlingsgelb

Die Farbe Gelb wird oft mit dem Frühling assoziiert. „Zuerst habe ich einige reifere Narzissen in die Schale gepflanzt, mit ein wenig Erde für den nötigen Halt. Dazwischen habe ich schöne Zweige des Weißdorns wie einen Rahmen mit Oasis-Bindedraht befestigt. In die freien Stellen habe ich orangefarbene französische Tulpen und einige grün-gelbe Ranunkeln gesteckt. Die Locken der Farne verleihen dem Ganzen einen befremdlichen Effekt, den der Betrachter mit einem Auge für Details erkennen wird. Die zarte Ranunkel „Butterfly” sorgt für etwas Raffinesse zwischen den gröberen Materialien.”

Mehrschichtig

Laut Miranda ter Voorde eignen sich Bleistiftnarzissen gut für die Gestaltung hübscher Sträuße. „Sie sind oft erschwinglich, und gerade wenn man großzügig damit umgeht und das Ganze mit Materialien wie in diesem Arrangement ergänzt, erhält es einen luxuriösen Look. Die Sträuße lassen sich schnell austauschen, wenn sie verblüht sind. Durch die Verwendung eines Windlichts kann ich mit allen Materialien transparent in Schichten arbeiten und dennoch die Leichtigkeit bewahren. Zuerst habe ich die Narzissen kopfüber zusammengebunden. Dann habe ich die zusammengebundenen Kätzchen wie einen Teppich vertikal daraufgelegt. Am Rand sorgen ausgewaschene Schneeglöckchen für noch mehr Schichtung.“

Ode an die Tulpe

Einfachheit in Vielfachheit (und Wiederholung) ergibt oft die schönsten Arrangements. Die Kunst besteht darin, die richtige Balance zu finden und mit einer kleinen Unvollkommenheit das Gesamtbild spannend zu gestalten. Dieses Arrangement ist eine zeitgemäße Interpretation der altmodischen Tulpenvase. Durch die großzügige Anordnung der Blüten, dazwischen lange Tulpen, zarte Scabiosa und frischgrünes Viburnum, entstand diese Ode an die Tulpe.

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