Sicheln

Dieser Entwurf weist eine etwas symmetrischere Gestaltung auf, insbesondere in der Silhouette, und zeichnet sich durch eine komplexere Konstruktion aus. Auffällig sind die sichelförmigen Elemente, die aus getrockneten Bambusblättern gefertigt und anschließend an einem Rahmen befestigt wurden. Eine kleine Auswahl der Blumen, die in diesem Strauß verarbeitet sind: Allium Nectaroscordum, Tillandsia, Anthurium, Scabiosa, Viburnum. Auch hier kommen Materialien von Marginpar zum Einsatz, wie beispielsweise deren Ziergräser und Sanguisorba.
Gebundenes Werk

Für diesen Entwurf nutzte Mike eine Technik, die er bereits bei seinem Entwurf für den VBW Flower Cup 2025 angewendet hatte. Anstatt handgefertigtes Hühnerdrahtgitter mit Wachs zu überziehen, entschied er sich für eine Veredelung mit Ton. Bei diesem Entwurf handelt es sich ausdrücklich nicht um einen Blumenstrauß, sondern um ein gebundenes Werk. Es enthält unter anderem eine Gloriosa von Gloriosa van Ruiten, eine Vanda von Ansu und eine Jatropha von Marginpar.
Illusion

Dieses asymmetrische Design basiert auf einer einfachen Drahtkonstruktion, kombiniert mit einer Variation der sogenannten Spinnennetztechnik und ausgeführt mit entrindeten Nadelbaumzweigen. Diese Technik wurde in den ersten vier Arrangements verwendet und erweckt den Anschein, als stünden die Sträuße völlig eigenständig. In Wirklichkeit werden sie von subtilen „Beinen“ der Konstruktion getragen, die durch die Spiegelung im Wasser nahezu unsichtbar sind. Für diesen Entwurf verwendete Mike unter anderem Helleborus, Scabiosa und Gloriosa von Marginpar.
Calla in der Hauptrolle

In diesem Strauß steht eine einzige Blumenart im Mittelpunkt: Zantedeschia „Cantor“, eine fast schwarze Calla. Sowohl die dunkle Farbe als auch die Tatsache, dass diese Calla im Herbst draußen auf dem Feld wächst, machen die Blume zu einer passenden Wahl für einen Herbststrauß. Die Basis bildet ein Metallring, an dem mit violettem Aluminiumdraht kleine Ringe befestigt sind. Jeder Stiel wird durch eine solche Öffnung geführt und einzeln befestigt, sodass die Blüten beim Binden an ihrem Platz bleiben und nach außen gerichtet werden können. Das erfordert eine präzise Anordnung: In der klaren, kraftvollen Form ist jede Blüte sichtbar. Ranken der Glyzinie folgen dem Kranz und sorgen für Bewegung, während Alocasia-Blätter Ruhepunkte in der Komposition bilden.
Kontrast im Blatt

In einer Schale mit Oasis BIO-Steckschaum wurde eine zarte Blumenmischung kompakt arrangiert. Um diese herum liegt ein Kranz aus Aspidistra-Blattstreifen, der mit seiner kräftigen Form und Farbe einen deutlichen Kontrast zu den Blumen bildet. Ranken der Passiflora verbinden den Blattkranz mit dem zentralen Blumenarrangement. In dem Arrangement sind Karmosinbeeren, Chrysanthemen, Phalaenopsis, Germini Chocoloco, Rosen, Aspidistra-Blätter und Passiflora-Ranken verarbeitet.
Kleine Ahornobjekte

Die kleineren Varianten übertragen dieselbe Formensprache auf ein Objekt, das einfacher und schneller herzustellen ist. Ein roségold lackierter Holzsockel trägt ein Stück braunen Aluminiumdraht mit einem Durchmesser von 5 Millimetern. Darauf sind einige 3D-gedruckte Ahornblätter an cappuccinofarbenem Aluminiumdraht befestigt, zusammen mit einem Zweig Süßholz. Zwei Röhrchen bieten Platz für eine Germini und eine Calla. Einzeln betrachtet handelt es sich um kompakte Arrangements; in einer Reihe entsteht der Eindruck einer einzigen größeren Präsentation. Die langlebige Basis kann mehrmals mit anderen Blumen befüllt werden.