Stark durch Einfachheit

In diesem Strauß steht ein Material im Mittelpunkt: Clematis „Miami“. Die Wahl einer einzigen Blumenart schafft Ruhe, Rhythmus und eine ausgeprägte Formensprache. Die Basis bildet eine mit Salix geflochtene Struktur in Trichterform. Diese handwerkliche Konstruktion dient als Leitfaden für das Design und gibt jedem Stiel eine Richtung vor. Die Clematis ist durch und zwischen das Geflecht geflochten, wodurch die Blumen ganz von selbst ihren Platz finden und eine klare, trichterförmige Silhouette entsteht. Die sternförmige Blüte kontrastiert subtil mit den feinen Zweiglinien und sorgt für ein luftiges, grafisches Bild.
Ein Strauß Frühling

Dieser Frühlingsstrauß hat einen Rahmen aus einem 3D-gedruckten Schneestern, der mit Kaltleim von Smithers Oasis mit getrockneten Limonium-Krümeln beklebt wurde. Dieser Rahmen ist lange haltbar und kann viele Male verwendet werden. Der Strauß enthält die neuen Sorten Astilbe und Achillea von Marginpar, Gloriosa, Clematis Amazing Kibo, Tillandsia, Papaver, Ranunkeln, Nelken und Phalaenopsis.
Organische Formen

Der farbenfrohe und organisch geformte Rahmen dieses Straußes wurde vollständig mit einem 3D-Stift hergestellt. Das verwendete Filament besteht aus erneuerbaren pflanzlichen Rohstoffen wie Mais, Zuckerrohr, Kartoffeln oder Zuckerrüben. Dadurch ist es biologisch abbaubar und nachhaltig. Das Material ist stark, aber in dieser Dicke dennoch biegsam. Der Strauß besteht aus luftigen, feldartigen Blumen wie Gloriosa, Clematis, Achillea, Papaver, Nelken und Craspedia.
Leistungsstarker Lüfter

Die kraftvolle, fächerförmige Form dieses Straußes wird durch Aluminiumdraht gebildet, der mit einer Bohrmaschine mit Kupferdraht umwickelt wurde. Der Strauß besteht aus biegsamen Blumen, was für Transparenz sorgt. Gloriosa, Sanguisorba, Clematis, Talinum „Long John”, Tillandsia, Papaver, Nelken und Phalaenopsis wurden hier verarbeitet.
Signature-Blumensträuße

Jeder Floristikdesigner entwickelt im Laufe der Jahre seinen eigenen Stil. Nicht nach einem festen Rezept, sondern durch eine unverwechselbare Arbeitsweise: Materialauswahl, Proportionen, Technik und Atmosphäre. In dieser Sonderausgabe präsentiert DPK Floral Magazine Auswahl solcher charakteristischen Blumensträuße: Designs, bei denen persönlicher Stil und handwerkliches Können im Mittelpunkt stehen.
„Augen offen für neue Techniken“

Die Floristikdesignerin Hanneke Frankema legt Wert darauf, sich ständig weiterzuentwickeln und zu erneuern. Deshalb ist sie immer offen für neue Techniken und Materialien. Experimentieren ist für sie kein Selbstzweck, sondern ein logischer Bestandteil ihres kreativen Prozesses.
Sie hat eine besondere Vorliebe für Draht. „Nicht umsonst werde ich „die eiserne Lady” genannt. Draht ist ein wunderschönes und vielseitiges Material und darüber hinaus praktisch: Rahmen und Drahtrollen sind leicht zu transportieren und wiederverwendbar.“ Neben Draht begeistert sich Hanneke auch für neue technologische Möglichkeiten wie den 3D-Drucker und den 3D-Stift. Mit diesen Techniken lässt sich nahezu jede gewünschte Form erstellen, was noch mehr Freiheit im Designprozess ermöglicht.
Die floralen Objekte, die sie herstellt, sind sehr vielfältig, aber immer auffällig und eigenwillig. Trotz dieser großen Vielfalt ist ihre Handschrift deutlich erkennbar. Sie arbeitet viel mit besonderen Rahmen und überraschenden Farb- und Materialkombinationen.
„Ich mag vor allem den Kontrast zwischen natürlichen Materialien und anderen Materialien. Außerdem spiele ich gerne mit ungewöhnlichen Farben und Formen.“