Organische Formen

Der farbenfrohe und organisch geformte Rahmen dieses Straußes wurde vollständig mit einem 3D-Stift hergestellt. Das verwendete Filament besteht aus erneuerbaren pflanzlichen Rohstoffen wie Mais, Zuckerrohr, Kartoffeln oder Zuckerrüben. Dadurch ist es biologisch abbaubar und nachhaltig. Das Material ist stark, aber in dieser Dicke dennoch biegsam. Der Strauß besteht aus luftigen, feldartigen Blumen wie Gloriosa, Clematis, Achillea, Papaver, Nelken und Craspedia.
Leistungsstarker Lüfter

Die kraftvolle, fächerförmige Form dieses Straußes wird durch Aluminiumdraht gebildet, der mit einer Bohrmaschine mit Kupferdraht umwickelt wurde. Der Strauß besteht aus biegsamen Blumen, was für Transparenz sorgt. Gloriosa, Sanguisorba, Clematis, Talinum „Long John”, Tillandsia, Papaver, Nelken und Phalaenopsis wurden hier verarbeitet.
Signature-Blumensträuße

Jeder Floristikdesigner entwickelt im Laufe der Jahre seinen eigenen Stil. Nicht nach einem festen Rezept, sondern durch eine unverwechselbare Arbeitsweise: Materialauswahl, Proportionen, Technik und Atmosphäre. In dieser Sonderausgabe präsentiert DPK Floral Magazine Auswahl solcher charakteristischen Blumensträuße: Designs, bei denen persönlicher Stil und handwerkliches Können im Mittelpunkt stehen.
„Augen offen für neue Techniken“

Die Floristikdesignerin Hanneke Frankema legt Wert darauf, sich ständig weiterzuentwickeln und zu erneuern. Deshalb ist sie immer offen für neue Techniken und Materialien. Experimentieren ist für sie kein Selbstzweck, sondern ein logischer Bestandteil ihres kreativen Prozesses.
Sie hat eine besondere Vorliebe für Draht. „Nicht umsonst werde ich „die eiserne Lady” genannt. Draht ist ein wunderschönes und vielseitiges Material und darüber hinaus praktisch: Rahmen und Drahtrollen sind leicht zu transportieren und wiederverwendbar.“ Neben Draht begeistert sich Hanneke auch für neue technologische Möglichkeiten wie den 3D-Drucker und den 3D-Stift. Mit diesen Techniken lässt sich nahezu jede gewünschte Form erstellen, was noch mehr Freiheit im Designprozess ermöglicht.
Die floralen Objekte, die sie herstellt, sind sehr vielfältig, aber immer auffällig und eigenwillig. Trotz dieser großen Vielfalt ist ihre Handschrift deutlich erkennbar. Sie arbeitet viel mit besonderen Rahmen und überraschenden Farb- und Materialkombinationen.
„Ich mag vor allem den Kontrast zwischen natürlichen Materialien und anderen Materialien. Außerdem spiele ich gerne mit ungewöhnlichen Farben und Formen.“
Neues Leben

Für Christian Ulrich ist der Frühling eine Zeit der Erneuerung. Wenn neues Leben aus scheinbar toten Materialien sprießt und lebendige Farben und zarte Düfte die Luft erfüllen, dann ist Frühling. „Mein Strauß soll all diese Eindrücke widerspiegeln. Deshalb habe ich einen Rahmen aus getrockneten Gräsern geschaffen, aus dem der Frühling und neues Leben sprießen. Ranunkeln und Tulpen sind für mich typische Frühlingsblumen. Freesien, Nelken und Mimosen sind für mich der duftende Vorbote des Frühlings. All diese Eindrücke habe ich in meinem Strauß verarbeitet.“
„Hart arbeiten und deiner eigenen Stimme folgen“

Sylvia Bustamante Gubbins glaubt an die Kraft der Blumen. Sie ist Gründerin und Direktorin der Madrid Flower School und Organisatorin von Madrid Blooms: dem jährlichen internationalen Kongress für Design und Innovation in der Floristik. Laut Sylvia ist die Branche relevanter denn je.