Rhythmus aus Meer und Garten

Zwei Oasis BioLine BioWave-Unterlagen schließen nahtlos aneinander an und bilden gemeinsam ein einziges Trauergesteck. Jakobsmuscheln und getrockneter Korallenbricht bringen Rhythmus in die Komposition. In der Basis kombiniert Pascal die Blüten von Cotinus „Royal Purple“ mit dem feinen Laub von Ruscus. Kurz geschnittene Knospen von Lilium „Apricot Fudge“ setzen Akzente im Grün, während Helleborus „Classic Grace“ aus dem Gesteck emporragt. Die luftigen Blüten von Sanguisorba „Red Dream“ und kleine Zweige von Asparagus setaceus mildern den Übergang zwischen dem Blumenarrangement und dem Sarg.
Linien über einem Herz aus Pfingstrosen

Die vollständig geöffneten Blüten der Paeonia „Sarah Bernhardt“ bilden eine kompakte Fläche, in der die Kontur des Herzens erkennbar bleibt. Darüber erstreckt sich ein raffiniertes Linienspiel aus Asparagus setaceus. Kleine Teile des Grüns wurden auf Steckdraht aufgezogen und mit feinem Bouillonfaden umwickelt. Einzeln auf Faden aufgefädelte Blätter von Sedum bilden eine zweite grüne Linie durch die Komposition. Rosetten von Sempervivum wurden von der Mutterpflanze entnommen und mit Stecknadeln in einer klaren Linienführung am Herz befestigt. Die Wiederholung der geometrischen Rosetten steht im Kontrast zu den üppigen Pfingstrosen und verleiht dem Entwurf Rhythmus und einen handwerklichen Charakter.
Zwischen Rosette und Linie

Die charakteristische Form des offenen Oasis-Herzuntergrunds bleibt in diesem Entwurf sichtbar. Rosetten aus Sempervivum wurden von der Mutterpflanze abgeschnitten und mit Stecknadeln direkt am Untergrund befestigt. Blüten und Knospen von Lilium ‚Apricot Fudge‘ fügen verschiedene Entwicklungsstadien und sanfte Apricot-Töne hinzu. Lange Halme von Flexigrass sind durch das Blumenarrangement gewebt und verbinden die kompakten Pflanzenrosetten mit den übrigen Materialien. Die Samenköpfe von Scabiosa stellata setzen einen grafischen Akzent; fein verzweigte Triebe von Asparagus setaceus mildern die Übergänge. So wechseln sich kompakte und luftige Strukturen innerhalb der offenen Herzform ab.
Frei wachsend auf der Kiste

Diese Sargdekoration ist natürlich locker gesteckt, was ihr einen luftigen und botanischen Charakter verleiht. Das Blattwerk von Caladium und Alocasia ‚Polly‘ sorgt für kraftvolle Formen, die einen Kontrast zu den feinen Strukturen von Asparagus setaceus und Asparagus densiflorus bilden. Niedrig eingearbeitetes Allium schubertii bringt ein grafisches Linienspiel in den Sockel ein; Moluccella laevis, die „Glocken von Irland“, fügt vertikale Linien hinzu. Der Grauton des Asplenium-Farns passt gut zum Sargdeckel. Die Blättrige Ammi majus und die zartrosa Blüten der Paeonia „Sarah Bernhardt“ mildern die Komposition ab. Eine einzelne Blüte der Clematis „Amazing Kyiv“ bildet einen subtilen Schlussakzent.
Eine wachsende Konstruktion

Zwei Oasis BioLine BioWave-Formen auf der Holzkiste tragen das Blumenarrangement. In die gebohrten Löcher wurden kurze Holzstäbchen gesteckt. Natürlich abbaubares Oasis BioLine-Seil verläuft von Stäbchen zu Stäbchen und bildet ein offenes Gerüst, zwischen dessen Streben Tannenzapfen eingeklemmt sind. Die orangefarbenen Blüten von Lilium „Menton“ bilden einen Kontrast zu den Farbtönen von Holz und Schnur. Ganze Stiele von Asparagus densiflorus sind durch die Konstruktion gewebt. Frische und getrocknete Gleichenia polypodioides (Korallenfarn) sorgen für unterschiedliche Texturen und mildern den Übergang zum Deckel. Die sichtbare Konstruktion ist somit ein vollwertiger Bestandteil des Entwurfs.
Ohne Spur

Dieses temporäre, schwimmende Gedenkobjekt besteht vollständig aus pflanzlichen und biologisch abbaubaren Materialien: Blattgerüst, getrocknete Blumen und selbst hergestellter Naturkleber auf Mehlbasis.
Als symbolische Geste des Gedenkens und des Loslassens wird das Objekt auf das Wasser gelegt. Dort treibt es eine Weile, bevor es langsam Wasser aufnimmt, sinkt und auf natürliche Weise zerfällt. Vergänglichkeit steht hier nicht für Verlust, sondern ist ein wesentlicher Bestandteil des Entwurfs: Etwas Schönes darf vorübergehend existieren und anschließend wieder mit der Natur verschmelzen.