Zwischen Traum und Wirklichkeit: Ein italienischer Traum

An Italian Dream. Das ist das neueste Masterpieces-Video von Kim Bücholdt, Björn Kroner und FM Group. Diese knapp zehnminütige Folge entführt uns in den italienischen Lebensstil.
Trends in der Blumenkunst

Marginpar beauftragt jedes Jahr einen führenden Designer mit der Erstellung eines Floral Trend Reports, um Kollegen zu inspirieren. Für 2026 ist dies Mike Boerma. Seine Arbeit führt ihn um die ganze Welt, während im Boerma Instituut internationale Einflüsse in Aalsmeer zusammenfließen. Diese ständige Interaktion bildet die Grundlage für seinen Trendüberblick.
„Ich arbeite gerne mit saisonalen Blumen.“

Erika Oldenhof darf sich Meisterin der Floristik nennen und hat einen Blumenladen. „Außerdem arbeite ich gerne als Freiberuflerin. So kann ich andere Arbeiten zeigen als die, die ich täglich im Laden mache. Und, ganz wichtig: Man muss nicht jeden einzelnen Stiel kalkulieren.
Meine Inspiration hole ich mir hauptsächlich aus dem Alltag und aus Wohn- und Modemagazinen. Außerdem schaue ich mich immer genau um, vor allem in der Natur!
Frühling bedeutet für mich: Die Bäume treiben wieder aus, Blumenzwiebeln beginnen zu blühen, die Tage werden länger und es gibt mehr Platz für die Sonne. Wir gehen wieder nach draußen!
Ich arbeite gerne mit saisonalen Blumen wie (französischen) Tulpen, Anemonen, Viburnum und Blütenzweigen. Auch meine Kunden entscheiden sich immer häufiger für saisonale Blumen, unter anderem wegen der sanften Farben.
„Linienführung und Bewegung sind für mich entscheidend.“

Die Arbeit des Floristikdesigners Max van de Sluis entsteht oft spontan. „Eine einzelne Blume, eine besondere Textur oder eine auffällige Form können schon ausreichen, um eine Idee in Gang zu setzen. Von dort aus werden ein oder zwei Elemente bewusst verstärkt oder weiter ausgebaut. Das spiegelt sich in meinen Kompositionen wider: Manchmal arbeite ich mit einer sehr begrenzten Palette an Arten, manchmal mit einer Fülle davon. Das ist immer eine bewusste Designentscheidung.
Die natürlichen Eigenschaften des Materials bilden den Ausgangspunkt. Länge und Form der Stiele bleiben erhalten; durch das Entfernen der Blätter entsteht Fokus und die Blütenform tritt stärker hervor. Das Spiel mit Linien und Bewegung ist essenziell und verleiht dem Werk Spannung und Richtung.
Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Arrangementmöglichkeiten, bei denen die Blumen möglichst direkt im Wasser stehen: durch die Entwicklung einer Konstruktion, vorzugsweise mit botanischem Charakter, oder durch den geschickten Einsatz natürlicher Materialien. Das gibt mir Energie. Das Experimentieren, Erforschen und mich selbst immer wieder herausfordern ist ein wichtiger Teil meines Prozesses. Auch hier steht die Einfachheit im Vordergrund: eine Technik oder Handlung pro Entwurf. Das sorgt für Ruhe und ein kraftvolles Endergebnis. Alles dreht sich um Ausgewogenheit – zu viele verschiedene „Geschmacksrichtungen” beeinträchtigen das Wesentliche. Das Ergebnis zählt, aber gerade der Weg dorthin gibt der Arbeit Bedeutung.
Frühjahrsaussichten

Bei jedem Floral Fundamentals-Fotoshooting werden Botschafter eingeladen, saisonale Arrangements zu kreieren, die zu ihrer täglichen Praxis passen. Bei dieser Serie lag der Schwerpunkt auf Frühlingsarbeiten, die für verschiedene Märkte kommerziell nutzbar sind. Dabei wurde bewusst auf Unterschiede in der Herangehensweise zwischen den Ländern geachtet. Diese zeigen sich nicht nur in der Materialauswahl und Farbgebung, sondern auch in Form, Struktur und Dekorativität. Die Arrangements zeigen, wie unterschiedlich die Interpretation von „Frühling” sein kann.
Endlich… Frühling

Nach wochenlangen dunklen Tagen, Kälte und Schnee zeigt sich wieder ein strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein. Man spürt überall, dass der Frühling kurz davor ist, sich zu offenbaren. Die Knospen an den Bäumen stehen kurz vor dem Aufbrechen, hier und da zeigen sich bereits die ersten Frühlingsblüher wie Hamamelis und Galanthus.