Üppiger Effekt

Dieser Brautstrauß hat eine lockere, kunstvoll gestaltete Form mit einer zentralen Basis aus Pfingstrosen und englischen Rosen als Symbol für Romantik. Durch die fächerförmige Anordnung von Spargelblättern und Jasmin erhält der Strauß eine üppige Wirkung.
Dazu gehören unter anderem die Strauchrose „Royal Blush“, Jasmin, Spargel, Astrantia „Billion Sweet Rose“, rosa und weiße Ranunkeln, Paeonia „Bridal Shower“, weiße Anemonen, Limonium, Clematis „Star River“ und Paeonia „Angel Cheeks“.
Abgeschwächt

Dieser Strauß basiert auf einem fein geflochtenen Rahmen aus Draht (1,1 mm). Über diese Struktur sind Reihen aus Olivenblättern drapiert, die für ein sanftes, natürliches Linienspiel sorgen und das Ganze in eine ruhige, organische Bewegung hüllen. Zwischen diesen Blattstrukturen entfalten sich Blüten von Clematis „Amazing Kansas“, Astrantia „Billion Star“ und Clematis „Amazing Kibo“. Sie sind subtil in das Gesamtbild eingewoben und sorgen für eine raffinierte Schichtung, in der jede Blüte ihren eigenen Platz und Charakter behält. Das Ergebnis ist ein zurückhaltender, aber reichhaltiger Strauß, in dem Bewegung und Leichtigkeit im Mittelpunkt stehen.
Stabilität mit natürlicher Ausstrahlung

Für die Konstruktion der Blumensträuße verwendete Magdalena Kahlima Oasis-Aluminiumdraht. „Dieser bietet Präzision und Stabilität, während er gleichzeitig leicht und natürlich wirkt. Technische Elemente bleiben sichtbar und werden bewusst in das Gesamtdesign integriert.“
In diesem Strauß wurden unter anderem Astrantia „Star of Love”, Tulpen „Fra La Romaine”, Talinum paniculatum „Long John”, Myrica gale, Cornus alba „Sibirica” und Lisianthus verarbeitet.
Variation

Magdalena Kahlina hat diesen Strauß unter anderem mit Astrantia „Star of Love”, Dianthus „Hypnosis”, Ranunkel „Elegance Red”, Samenkapseln von Scabiosa stellata und Talinum paniculatum „Long John” zusammengestellt.
„Meine Blumensprache basiert auf einem Gleichgewicht zwischen klaren Formen und einem feinen Gespür für Pflanzenmaterial. Raum, Stille und die Beziehungen zwischen den Elementen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Einfachheit, Raffinesse und Respekt vor dem natürlichen Charakter von Blumen bilden die Grundlage meines kreativen Ansatzes.“
Technisch

Ioachim Erema schuf eine markante Basis aus Draht mit Verlängerungen, an denen ein Rand aus Holzscheiben befestigt ist. In diese Konstruktion wurden Syringa, Amaryllis, Astrantia und Vanda eingearbeitet. Das Ergebnis ist ein fantasievolles und technisch anspruchsvolles Arrangement.
Zirkulär

Sonnenblumenstiele, normalerweise Restmaterial, erhielten in diesem Werk ein zweites Leben als konstruktive Grundlage. Zusammengeführt und gebogen bilden sie einen offenen, kreisförmigen Träger, in dem Form und Funktion zusammenfallen.
In dieser natürlichen Struktur wurden Clematis „Kansas”, Astrantia, Gloriosa „Fifty Shades”, Talinum „Long John”, Mimosa und Rose „Princess Aikto” locker und luftig verarbeitet. Feine Texturen und verspielte Formen wechseln sich ab, um den organischen Charakter zu verstärken. Die Wiederverwendung von Material verleiht dem Werk nicht nur eine unverwechselbare Ausstrahlung, sondern auch eine nachhaltige Geschichte. Was zunächst weggeworfen wurde, ist nun das Fundament: eine ästhetische und bewusste Entscheidung.