Lampions als Blickfang

Mit seinem großzügigen Format ist dieses Arrangement als Blickfang im Schaufenster gedacht. Getrocknete Lampionblumen waren bei Hanneke lange Zeit erhältlich und wurden häufig in Herbstdekorationen verkauft. Hier wurden sie auf braunen Aluminiumdraht mit einem Durchmesser von 1 Millimeter gesteckt, sodass sie gezielt in der Komposition platziert und später wiederverwendet werden können. Die Schale ruht auf einem großen Stecker mit getrockneten Wurzeln; auch dieser Untergrund ist wiederverwendbar. Die frischen Blumen stehen in Röhrchen, obwohl sich in einer Kunststoffschale auch hervorragend Oasis verwenden lässt. Karmosinbeeren, Chrysanthemen, Früchte und Lampionblumen sorgen für herbstliche Akzente. Phalaenopsis, Germini, Alocasia-Blätter, Rosen, Ranken und Nepenthes fügen weitere Formen und Linien hinzu.
Kleine 3D-Variante

Die Mini-Ausführung folgt dem gleichen Prinzip wie der große 3D-Steckblumenstrauß: eine offene, wiederverwendbare Basis, die den Blumen Halt und eine bestimmte Ausrichtung gibt. Durch das kleinere Format werden weniger Materialien benötigt und das Arrangement lässt sich schneller zusammenstellen. Frankema sieht Möglichkeiten, die Rahmen im Voraus in Serien und in verschiedenen Farben herzustellen. Hier wurde die Konstruktion als Strauß umgesetzt, aber dieselbe Technik kann auch die Grundlage für ein Schalenarrangement bilden. So entsteht innerhalb eines erkennbaren Gestaltungsprinzips Raum für verschiedene Formate, Anwendungsbereiche und Preisklassen.
Herbststrauß in 3D

Die Basis dieses Blumenstraußes wurde mit einem 3D-Stift auf eine mit Aluminiumfolie ausgekleidete Schale gezeichnet. Zwei separate Schalenformen wurden übereinander angeordnet, wodurch ein räumlicher Rahmen entsteht. Die Öffnungen bestimmen die Anordnung der Blütenstiele und verleihen dem Strauß Struktur, ohne dass viele zusätzliche Blumen erforderlich sind. Das zweifarbige Filament passt zur Herbstfarbpalette. Karmesinbeere, Chrysantheme, Phalaenopsis, Germini, Alocasia-Blatt, Rose und verschiedene Ranken füllen den Rahmen aus. Die wiederverwendbare Basis eignet sich auch hervorragend für wechselnde Unternehmensarrangements.
Blumen in einem Lampenrahmen

Die Basis dieses Blumenstraußes bildet eine 3D-gedruckte Lampenkonstruktion, die aus einzelnen Teilen zusammengesetzt wird. Die offene Struktur bietet Platz, um die Stiele gezielt zwischen den Teilen zu platzieren, und ermöglicht eine besondere Bindetechnik. Der Rahmen ist wiederverwendbar und kann in verschiedenen Farben gedruckt werden, abgestimmt auf die Jahreszeit oder die Blumenauswahl. Für diese Ausführung wählte Frankema Karmosinbeeren, Chrysanthemen, Phalaenopsis, Germini Chocoloco, Rosen und Ranken der Passionsblume. Blütenformen und Ranken schlängeln sich durch die geometrische Konstruktion.
„Was nicht draufsteht, kann man nicht verkaufen“

Großformatige Blumenarrangements können laut der Floristikdesignerin Hanneke Frankema durchaus auch kommerziell erfolgreich sein. Als sie noch ein Geschäft in Friesland hatte, verkaufte sie auch großformatige Arrangements. Diese zogen im Schaufenster oder auf einem Präsentationstisch sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Nicht jeder Kunde hat dafür den Platz oder das Budget, aber genau deshalb stellte Frankema kleinere „Brüder und Schwestern“ daneben: erschwingliche Varianten mit derselben Formensprache.
In ihrer Herbstserie kehrt dieses Prinzip wieder. Ein großes Objekt mit 3D-gedruckten Ahornblättern erhält kompakte Gegenstücke auf einem schlichteren Sockel. Lampions treten sowohl als großzügiger Blickfang als auch in kleinerem Format in Erscheinung. Auch die mit einem 3D-Stift gefertigten Rahmen wurden in einer Maxi- und einer Mini-Version umgesetzt. Technik und Materialcharakter bleiben erkennbar, während sich Format, Anzahl der Blumen und Produktionszeit ändern.
Die Arbeitsweise erfordert zwar Vorbereitung, bietet laut Frankema aber auch kommerzielles Potenzial. Wiederverwendbare Rahmen und Untergründe können in ruhigen Zeiten serienmäßig hergestellt und später erneut befüllt werden. In ihrem Geschäft verkaufte sie die kleinen Ausführungen einzeln und als Set. Die großen Werke lockten Kunden zur Präsentation an; die kleineren Objekte ermöglichten die Anpassung an unterschiedliche Budgets und Räume. Ihre Erfahrung: „In manchen Fällen ist Masse doch wirklich Kasse.“
Goldene Erinnerungsform

Die ungewöhnliche Kissenform besteht aus Oasis SEC-Blöcken und ist goldfarben besprüht. Krümel aus getrockneter Craspedia wurden auf den Untergrund geklebt und mit einer Schicht Furnier fixiert. Diese Schutzschicht verhindert, dass die Oberfläche abfärbt, und macht die Basis widerstandsfähig gegen leichte Stöße. Dadurch lässt sich der Untergrund häufiger verwenden. Die Blumen wurden direkt auf die Form geklebt: Verschiedene kleinblumige Chrysanthemen bilden die kompakte Basis, ergänzt durch Orchideen und Gloriosa als Akzente. Diese Technik sorgt für ein sauber verarbeitetes Trauerarrangement mit einer ausgeprägten Oberflächenstruktur.