Die Kunst des Designs

Mit seinem Buch „The Art of Design“ hebt der belgische Florist Tomas de Bruyne die Floristik auf ein neues Niveau. Während sich viele Fachbücher auf die Technik beschränken, befasst sich dieses Werk eingehender mit der Psychologie hinter dem Gestalten. Das Buch ist ein Leitfaden für den erfahrenen Floristen, der die „Warum-Frage“ hinter einem gelungenen Arrangement ergründen möchte.
Design als Gesamterlebnis

Was passiert, wenn man die Floristik vom klassischen Workshop-Format löst und in ein Umfeld versetzt, in dem alles perfekt aufeinander abgestimmt ist? Ausgehend von dieser Frage entwickelten Sam und Anna die Veranstaltung „Mallorca Wedding Experience“: kein bloßer Kurs, sondern ein sorgfältig konzipiertes Gesamterlebnis, in dem Design, Umgebung und Zusammenarbeit miteinander verschmelzen.
Blumen, Schnee, Eis und Kreativität

Die Spitzenfloristen Max van de Sluis und Per Benjamin arbeiten häufig gemeinsam an großen, internationalen Projekten. Vor kurzem hielten sie zum vierten Mal einen Meisterkurs im ICE-Hotel in Jukkasjärvi in Schwedisch-Lappland ab. Während dieser Tage gestalteten dreißig Teilnehmer Dekorationen aus Schnee, Eis und frischen Blumen.
Phalaenopsis: Unvergängliche Schönheit

Früher war es etwas Besonderes, eine Phalaenopsis-Pflanze oder einen Phalaenopsis-Blütenzweig im Laden zu haben: Sie galten als exklusiv und teuer. Das hat sich inzwischen drastisch geändert. Die Phalaenopsis ist zu einem Massenprodukt geworden und ist sogar bei Ikea und im Baumarkt zu finden. Auch die floristische Herangehensweise hat sich gewandelt.
Sommer: Form und Technik

Im Mittelpunkt dieses Beitrags von Floral Fundamentals steht das Experiment. Internationale Floristen zeigen, wie Material, Struktur und Technik in vielfältigen sommerlichen Entwürfen zusammenkommen – von offenen Tischgestecken und kreisförmigen Arrangements bis hin zu raffinierten Brautgestecken und tragbaren Kreationen. Jeder Entwurf basiert auf einer klaren Idee und verdeutlicht, wie man mit scheinbar einfachen Mitteln ein ausdrucksstarkes, eigenständiges Bild schaffen kann.
„Sich in den Details verlieren“

„Hochzeitsblumen sind eines meiner Lieblingsthemen. Da kann man sich bei den Details richtig austoben. Natürlich muss man der Braut gut zuhören. Es ist ziemlich schwierig, Hochzeitsdekoration gut zu verkaufen. Als ich noch ein Geschäft hatte, habe ich immer versucht, mehr als nur den Brautstrauß zu verkaufen. Man muss ja sowieso alle Blumen und Materialien einkaufen, und wenn man dann noch ein paar zusätzliche Dinge drumherum verkaufen kann, ist das natürlich ein schöner Nebeneffekt.
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Denken Sie zum Beispiel an ein Ringkissen, das eine schöne Ergänzung zum gesamten Braut-Accessoire-Set darstellt. Auch ein Armband oder ein Blumen-Diadem für die Braut, ihre (Schwieger-)Mutter oder die Brautjungfern sind schöne Ideen.
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„Für verschiedene Brautsträuße verwende ich eine Basis aus dem 3D-Drucker oder eine, die mit einem 3D-Stift hergestellt wurde. Damit lassen sich viele verschiedene Formen gestalten, und das dafür verwendete Filament ist in fast jeder Farbe erhältlich. Es erfordert ein wenig Experimentierfreude, aber ich sehe darin immer tolle Möglichkeiten.“