Wasserfall

Der Wasserfallstrauß baut auf einem zentralen Kern auf: Die Stiele der Helleborus-Blüten werden gebogen, von kupferfarbenem Aluminiumdraht umspannt und durch runde Blüten ergänzt. Die großen Samenbüschel bilden einen Kontrast zum Metalldraht.

Verwendete Pflanzen sind Helleborus ‚Bayli’s Blush‘, Taraxacum, Strauchrose ‚Royal Blush‘, Ranunculus ‚Siberia‘ und Ranunculus ‚Pon Pon Aliceara‘.

Üppiger Effekt

Dieser Brautstrauß hat eine lockere, kunstvoll gestaltete Form mit einer zentralen Basis aus Pfingstrosen und englischen Rosen als Symbol für Romantik. Durch die fächerförmige Anordnung von Spargelblättern und Jasmin erhält der Strauß eine üppige Wirkung.

Dazu gehören unter anderem die Strauchrose „Royal Blush“, Jasmin, Spargel, Astrantia „Billion Sweet Rose“, rosa und weiße Ranunkeln, Paeonia „Bridal Shower“, weiße Anemonen, Limonium, Clematis „Star River“ und Paeonia „Angel Cheeks“.

Romantisch und verspielt

Dieser moderne, handgebundene Strauß strahlt Verspieltheit und Romantik aus. Der Strauß hat eine organische Struktur, wobei die Blumen in unterschiedlichen Höhen angeordnet sind, um Tiefe und Bewegung zu erzeugen. Die klassische Basis besteht aus Rosen in verschiedenen Farbtönen (von zartem Lila bis zu tiefem Rot) und üppigen Ranunkeln, die für romantische Fülle sorgen. Die herzförmige Anthurie mit rosa Rand verleiht dem Strauß eine exotische und elegante Note.

Verwendete Materialien sind Magnolie, Clematis „John Paul II“, Ranunkel „Elegance red“, Anthurium „Mick Jagger“, Ranunkel „Brushmark Dragon“, Anemone „Galil Purper“, Rosa „Silverstone“ und Eukalyptus.

„Blumen im Mittelpunkt“

Der Florist Jan de Ridder legt Wert darauf, im Kontakt mit Kunden genau zuzuhören, was diese wünschen, und dennoch seine eigene Note einzubringen.

„In jedem Blumenstrauß stehen die Blumen an erster Stelle. Der Rahmen ist eigentlich nur nebensächlich und dient lediglich dazu, die Blumen besser zur Geltung zu bringen.“

Jan liebt kräftige Farben wie Gold, Bordeauxrot, Blau oder Ocker. „Ein solch starker Akzent verleiht einem Blumenstrauß Kraft und bleibt den Menschen viel länger im Gedächtnis. Auch Farbkombinationen sind wichtig: Wenn sich eine Braut für Lila entscheidet, bleibe ich bei dieser Farbe. Wenn man beispielsweise Rosa daneben setzt, schwächt das das Lila eher ab.“

Jan hat keine Vorliebe für bestimmte Blumen, arbeitet aber am liebsten mit saisonalen Blumen. „Ich finde es schön, wenn man am Strauß erkennen kann, welche Jahreszeit gerade ist. So wähle ich im Winter Helleborus, im Sommer Dahlien und im Mai Maiglöckchen. Das hängt allerdings immer auch von der Verfügbarkeit ab.“

Blumen für eine persönliche Note

Der schönste Tag im Leben verlangt nach Blumenarrangements, die mehr sind als nur Dekoration: Er verlangt nach einem Objekt, das eine Geschichte erzählt und die Persönlichkeit der Trägerin unterstreicht. In dieser ausführlichen Sonderausgabe des DPK Floral Magazine
wir, wie die Grenzen des
traditionellen Brautstraußes verschwimmen und Platz für florale Kunst machen.

„Nicht nur schaffen, sondern bereichern“

Für den Floristikdesigner Max van de Sluis beginnt es manchmal nicht mit einer Form oder einer Technik, sondern mit einer einzigen Blume. „Eine Blume, die Aufmerksamkeit verlangt, die dazu einlädt, inne zu halten und ihren Charakter zu entschlüsseln. In dieser Serie habe ich mich von diesem Grundgedanken leiten lassen: beobachten, vertiefen, verstärken. Immer aus meiner eigenen Perspektive, aber mit Respekt vor dem, was die Blume bereits in sich trägt.“

Ausgehend von diesem Ansatz entstehen Blumensträuße, die mehr sind als nur eine Zusammenstellung von Materialien. „Sie haben eine eigene Stimme, eine eigene Ausstrahlung. Und genau darin liegt die Begegnung mit der Braut. Manchmal findet man einen Strauß, der sie widerspiegelt, manchmal unterstreicht der Strauß vielmehr, wer sie in diesem Moment ist oder sein möchte. In dieser Wechselwirkung entsteht etwas Einzigartiges: persönlich, vielschichtig und bedeutungsvoll. Vielleicht liegt darin die Essenz unseres Handwerks: nicht nur gestalten, sondern etwas hinzufügen. Eine zusätzliche Dimension schaffen, durch die nicht nur das Werk, sondern auch diejenige, die es trägt, gestärkt wird. Ein Strauß, der nicht nur schmückt, sondern etwas erzählt.“

„Und doch beginnt alles, immer wieder, mit etwas scheinbar Einfachem: Kommunikation. Die Fähigkeit, zuzuhören, zu übersetzen und anschließend mit Überzeugung zu zeigen, was möglich ist. Denn erst wenn eine Vision geteilt wird, kann sie wirklich zur Entfaltung kommen.“

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